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Kamerakino - Munich Me Mata - Echokammer - Underground Record Label München

Kamerakino - Munich Me Mata

Munich Me Mata Preis: 10 EUR CD in den Warenkorb
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"Munich Me Mata", das zweite Album von Kamerakino, wurde bereits 2007 von Albert Pöschl (Dis*ka, Queen Of Japan, King Of Japan) in seiner Echokammer aufgenommen, zu einem Zeitpunkt, als sich Kamerakino gerade an einem Wendepunkt befanden, nachdem zwei Bandmitglieder die Kapelle während den Aufnahmen verließ. Das Album klingt trotzdem homogen und wie aus einem Guss und schlägt eine Brücke zwischen den verschiedenen Entstehungen der Stücke, die nach wie vor grenzüberschreitend sind und den kamera- kinoeigenen Charme besitzen. Abgesehen von der großen Bandbreite an musikalischer Kreativität - alle Kamerakinos sind auch noch mit Soloprojekten und/oder anderen Bands beschäftigt - wurden mit Murena und Peter Pichler (ehemals No Goods) zwei Gastmusiker eingeladen, was das Album alles in allem zu einem äusserst abwechslungsreichen und unterhaltsamen Erlebnis macht, das nicht nur die Fantasie anregt, sondern auch das Tanzbein schwingen lässt...

"Munich Me Mata" wurde 2008 als wunderschöne Picture-Disc-LP auf dem britischen Label NEW! (von Franz Ferdinand-Schlagzeuger Paul Thomson gegründet) veröffentlicht, und kommt jetzt als wunderschöne Digipak-CD mit umfangreichem Booklet samt Texten und zwei Bonus- Tracks: "We Will Fall" und "Die Stadt Bleibt" gab es bisher nur exklusiv auf der Echokammer- Single "Kamerakino And The Lazy World Of Albert Brown". "Munich Me Mata" (zu deutsch "München bringt mich um") ist ein Zitat der Anfang der 80er-Jahre in Madrid entstandenen Movida-Szene, der Künstler wie Pedro Almodovar und auch Ouka Lele angehörten (die mit "Rappel-toi Barbara" übrigens auch ein Photo machte, das auf dem Cover der Singleaus- kopplung "The Finger Of Love" landete), daß eigentlich "Madrid Me Mata" lautete. In Ahnlehnung daran soll es Ablehnung der Zustände ausdrücken, durch seine Mehrdeutigkeit aber auch "München haut mich um", in bezug auf ein Leben in der Großstadt, die gleichzeitig aber auch ein Dorf ist. Das Artwork zur Platte wurde von Igor Hofbauer, einem kroatischen Komikzeichner aus dem Komikaze-Umfeld, gezeichnet, der auch schon Plakat und Flyer für ein Kamerakino-Konzert in Zagreb entworfen hat. Seine Bilder passen hervorragend zum Album; man sieht vor einem explodierenden Vulkan eine Stadt im Verfall, die nur von Affen bewohnt wird. Der Austauch von Kulturen und die Mischung verschiedener Stile und kultureller Strömungen ist immernoch ein Hauptaugenmerk von Kamerakino. So wurde man eingeladen, in Jemen mit jemenitischen Musikern zu arbeiten, machte Musik für ein Theaterstück und Hörspiel, welches für den "Deutschen Hörbuchpreis 2009" nominiert wurde, reiste im vergangenen Jahr zweimal nach Grossbritannien und gab vor kurzem ein Konzert auf einer Vernissage in Antwerpen. Mehr in Kürze!